Dozenten

 

KS Prof. Roland Schubert - Gesang

SchubertDer Bassist Roland Schubert stammt aus Gentha bei Lutherstadt Wittenberg.

Schon frühzeitig erhielt er Unterricht in den Fächern Flöte und Klavier. Mit diesen Vorkenntnissen besuchte er von 1979 – 1983 die Musikschule „Johann Sebastian Bach“ – Leipzig, wo er seinen ersten Gesangsunterricht erhielt. Nach dem Abitur studierte er von 1983-1989 Gesang an der Hochschule für Musik „Felix-Mendelssohn-Bartholdy“- Leipzig  in der Meisterklasse von Prof. Hermann Christian Polster, wo er auch als Assistent tätig war, seit 1993 Unterricht bei Prof. Walter Berry in Wien.
Nach seinem erfolgreichen Studienabschluß  wurde Roland Schubert an das Opernhaus Leipzig engagiert, an dem er mit Partien wie Leporello, Papageno, Rocco, Bartolo und in verschiedenen Uraufführungen erste Erfolge feierte.
Seit 1991 ist Roland Schubert durch einen Zweitvertrag auch an die Staatsoper Wien gebunden. Seit Beginn der Spielzeit 2000/2001 hat er ein Engagement an der Deutschen Oper Berlin.

Operngastspiele führten den Künstler an die Semperoper Dresden, die Hamburgische Staatsoper, das Opernhaus Halle, die Staatsoper München, Opera de Rouen, die Volksoper Wien, die Mailänder Scala, die Staatsoper Berlin, Opernhaus Chemnitz und die Oper Seoul.

Neben seiner Laufbahn als Opernsänger hat sich Roland Schubert auch einen Namen als Konzertsänger gemacht. Zu den Orchestern, die ihn zur Zusammenarbeit eingeladen haben, zählen die Wiener Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das MDR-Sinfonieorchester, das Bachorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle, das Bayerische Rundfunkorchester München und das Orchestra dell` Accademia Santa Cecilia Rom, unter Dirigenten wie Carlo Maria Giulini, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Horst Stein, Lord Yehudi Menuhin, Mstislaw Rostropowitsch, Fabio Luisi, Christian Thielemann, Michel Plasson und Kent Nagano.

Im Jahre 2001 wurde ihm der Ehrentitel “Kammersänger” verliehen.
Roland Schubert wirkte bei verschiedenen Rundfunk- und  Fernsehaufnahmen mit, so übernahm er beim Mozart – da Ponte Zyklus, den der Mitteldeutsche Rundfunk produzierte, die Partien Masetto, Bartolo und Don Alfonso.
Zahlreiche CD-Einspielungen sind in den letzten Jahren mit ihm erschienen. Roland  Schubert hat bereits über 100 Partien gesungen und mit vielen  bedeutenden Regisseuren zusammengearbeitet, u.a. Ruth Berghaus, Christine  Mielitz, Alfred Kirchner, David Pountney, Volker Schlöndorf, Christoph Loy  u.v.a..

Im Jahre 2004 wurde er zum ordentlichen Professor für Gesang an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig berufen.
Er gab zahlreiche Meisterkurse in Deutschland, der Schweiz und in Italien. Studenten seiner Gesangsklasse sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und erhielten Engagements an verschiedenen  Theatern, u.a. Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Berlin, Staatsoper Wien, Oper Leipzig, MDR Rundfunkchor, Theater Bremen, Gera/Altenburg, Luzern, Semperoper Dresden.

Prof. Berthold Schmid - Gesang

geboren in Ravensburg

Studien in an den Musikhochschulen in Stuttgart, München und Freiburg in den Fächern Schulmusik, Klavier und Gesang.

Seit 1981 ist er als freiberuflicher Sänger tätig, der sich neben dem klassischen Repertoire in Oper, Lied und Oratorium auch der Neuen Musik verpflichtet fühlt.

Tourneen u.a. in Europa, Japan, Korea, Israel und Südamerika sowie Gastspiele bei bedeutenden Festivals wie „Warschauer Herbst“, „Intern. Festival Bergen“, „Weltmusiktage“ „Festival Estival“ weisen ihn als renommierten Oper – und Oratoriensänger wie auch als engagierten Liedinterpreten aus. Zusammenarbeit mit bekannten Dirigenten wie Leopold Hager, Gerd Albrecht, Frieder Bernius, Christian Arming, S. Bächli, K.Wildner.

Sein Engagement für die Musik unserer Zeit wird deutlich in zahlreichen Uraufführungen von Werken, die z.T. in Zusammenarbeit mit den Komponisten entstanden sind und deren Widmungsträger er ist.

Rundfunk – und Schallplattenveröffentlichungen runden seine Tätigkeit ab.

Neben seiner Sänger- und Lehrtätigkeit tritt er immer wieder als Initiator und künstlerischer Leiter ungewöhnlicher Konzertprojekte an die Öffentlichkeit.

Von 1989 bis 2003 lehrte er als Professor an der Musikhochschule in Dortmund und seit dem Wintersemester 2003 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig.

Von 2003 – 2010 war Berthold Schmid Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen (BDG), der ihn im Jahre 2012 zu seinem Ehrenpräsidenten ernannte.

Prof. Caroline Stein - Gesang

Caroline Stein wurde in Königstein/Taunus geboren und studierte Gesang bei Prof. Claudio Nicolai an der Kölner Musikhochschule. Erste Engagements führten die lyrische Koloratursopranistin an das Mainfranken-Theater Würzburg und das Hessische Staatstheater Wiesbaden, dann an die Niedersächsische Staatsoper Hannover, deren Ensemble sie von 1991-1999 angehörte.

Sie sang die großen Partien ihre Fachs, darunter Königin der Nacht in Die Zauberflöte, Zerbinetta in Ariadne auf Naxos, Susanna in Le nozze di Figaro und Konstanze in Die Entführung aus dem Serail. Für ihre herausragende Interpretation der Venus/Gepopo in Ligetis Le Grand Macabre wurde sie von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres nominiert und gastierte mit dieser Rolle u.a. beim BBC Symphony Orchestra in London und der San Francisco Opera .

An der Staatsoper Berlin war sie für Neuproduktionen unter der musikalischen Leitung von Michael Boder und Philippe Jordan verpflichtet, weitere Gastproduktionen führten sie an das Theatre de la Monnaie in Brüssel, die Semperoper Dresden, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra National de Paris und an das Teatro Real Madrid.

Bei den Bayreuther Festspielen debütierte Caroline Stein 1999 als Blumenmädchen in Parsifal unter dem Dirigat von Giuseppe Sinopoli und sang diese Partie in den Folgejahren unter Christoph Eschenbach und Christian Thielemann.2002 bis 2004 war sie in Jürgen Flimms Ring-Inszenierung als Woglinde in Rheingold und Götterdämmerung unter dem Dirigat von Adam Fischer zu erleben.

An der Opera Bastille sang sie diese Partie in Günter Krämers Neuinszenierung von Wagners Ring unter der Leitung von Philippe Jordan.

Als Konzert- und Oratoriensängerin verfügt Caroline Stein über ein großes Repertoire. Sie sang u.a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin die Bellezza in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno, unter der musikalischen Leitung von Peter Eötvös war sie mit Zimmermanns Requiem und mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle in Aufführungen von Ligetis Mysteries of the Macabre bei den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival zu hören. Mit der renommierten Pianistin Karola Theill gestaltet Caroline Stein Liederabende mit wechselnden Programmen. Für den WDR entstanden zahlreiche Operetten-Einspielungen mit Werken von Jacques Offenbach und Oscar Straus, mit dem RIAS Kammerchor spielte Caroline Stein eine CD mit Werken von Ernst Krenek ein.

Caroline Stein arbeitete mit renommierten Dirigenten, darunter Michael Boder, Marcus Creed, Sir Colin Davis, Christoph Eschenbach, Peter Eötvös, Hartmut Haenchen, Philippe Jordan, Jonathan Nott, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Giuseppe Sinopoli, Markus Stenz und Christian Thielemann.

Mit Claudio Abbado verband sie eine intensive Zusammenarbeit. Unter seiner Leitung war sie mit den Berliner Philharmonikern als Blumenmädchen in Berlin, Salzburg und Edinburgh zu erleben, sang das Gretchen in Schumanns Szenen aus Goethes Faust bei den Osterfestspielen Salzburg und unternahm eine Europatournée als 1. Dame in Die Zauberflöte mit dem Mahler Chamber Orchestra. Eine CD-Aufnahme dieser Produktion ist bei der Deutschen Grammophon erschienen.

Seit 2007 arbeitete Caroline Stein intensiv mit der Choreographin und Regisseurin Sasha Waltz zusammen, deren Inszenierung von Pascal Dusapins Oper Medeamaterial in Berlin, sowie beim Hollandfestival, dem Melbourne International Festival, am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel und am Théâtre du Capitole in Toulouse gezeigt wurde.

Von 2012-2014 war Caroline Stein Professorin an der Musikhochschule Lübeck.

 

Prof. Alexander Schmalcz -Liedgestaltung

Schon frühzeitig in seiner Karriere trat Alexander Schmalcz mit Sängerlegenden wie Peter Schreier, Edita Gruberova, Grace Bumbry und Anna Tomowa-Sintow auf.
Zu den Sängern der heutigen Generation gehören vor allem Matthias Goerne, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet, sowie Daniel Behle, Konstantin Wolff, Stephan Loges, Inessa Galante, Eva Mei, Rachel Frenkel und Chen Reiss.
Kammermusikpartner sind unter anderem Céline Moinet, Albrecht Mayer, Dimitri Ashkenazy und Tatjana Masurenko.
Neben Auftritten bei Musikfestivals wie den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Tanglewood Festival, dem Prager Frühling und den Schwetzinger Festspielen gastiert der gefragte Liedbegleiter in den großen Musikzentren Europas, Amerikas, Japans und Koreas. Konzerte führten ihn unter anderem in die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper München, das Théâtre du Châtelet, das Amphithéâtre der Opera Bastille, das Concertgebouw Amsterdam, die Kölner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, die Wigmore Hall London,  das Seoul Arts Center, die Tokyo Opera City Hall und die KIOI Hall, Tokyo.
Sein umfangreiches Repertoire ist dokumentiert durch zahlreiche CDs sowie Aufnahmen für Rundfunk- und Fernsehanstalten wie BR, SWR, BBC, ORF, NHK und den Niederländischen Rundfunk.
Im Auftrag Matthias Goernes instrumentierte Alexander Schmalcz Lieder von Franz Schubert. Diese Bearbeitungen sind inzwischen mehrfach erfolgreich aufgeführt worden, u.a. beim Mostly Mozart Festival in New York, im Musikverein in Wien (ORF Frühlingskonzert der Wiener Symphoniker) sowie in der Frauenkirche zu Dresden (Dresdner Kapellsolisten).
Erste musikalische Erfahrungen sowie seinen ersten Klavierunterricht erhielt Alexander Schmalcz als Mitglied des Dresdener Kreuzchores.
Er studierte an der Musikhochschule Dresden, wechselte für zwei Jahre an das Utrechter Conservatorium und vollendete seine Studien bei Iain Burnside und Graham Johnson an der Guildhall School of Music and Drama in London.

Alexander Schmalcz ist Professor an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und unterrichtet weltweit in Meisterkursen.

KS Prof. Regina Werner-Dietrich - Gesang

Regina Werner-Dietrich, in einem musikalischen Umfeld aufgewachsen, welches ihr umfangreiches Tätigskeitfeld prägte, beendete 1973 ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ zu Leipzig. Bereits im Jahr zuvor wurde sie Preisträgerin des Internationalen J. S. Bach-Wettbewerbes.

Kurt Masur verpflichtete sie 1974 als Solistin des Leipziger Gewandhausorchesters. Damit begann eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In-und Ausland (Europa, Japan, Korea). In dieser Zeit entstanden zahlreiche Rundfunk-,Fernseh-und Plattenaufnahmen. Von letzteren sind Gesamteinspielungen von Händels Oratorien „Der Messias“, „Semele“ und „Salomo“ sowie Haydns „Die Schöpfung“ besonders zu nennen.

Einen umfangreichen Anteil nahm die Tätigkeit als Bach-Interpretin im Zusammenwirken mit dem Leipziger Thomanerchor ein. Dies gilt für die Aufführung von Kantaten und Oratorien in Leipzig und im Ausland, besonders in Japan. Eine langjährige Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Barockmusik  bestand u.a. auch mit der Kammermusikvereinigung „Concentus Musicus Lipsiensis“ und dem Händel-Festspielorchester Halle/S.

Das große Liedrepertoire wurde in einer Vielzahl von Liederabenden geboten, insbesondere auch im Gewandhaus zu Leipzig.

Regina Werner war über viele Jahre durch Gastverträge mit den Opernhäusern Leipzig, Chemnitz, Halle/S., der Komischen Oper Berlin und der Staatsoper Dresden verbunden, u.a. in den Partien der Susanna in „Figaros Hochzeit“, der Gilda in „Rigoletto“, der Sophie in „Der Rosenkavalier“, der Marzelline in „Fidelio“, der Norina in „Don Pasquale“, der Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ und der Adele in „Die Fledermaus“. 

Das Operetten-Metier komplettiert das umfangreiche Repertoire, dargeboten in vielen Rundfunk-und Fernsehveranstaltungen und Operettenkonzerten, (u.a. in der Kölner Philharmonie und zu den Offenbach-Festspielen in Bad Ems) sowie mit dem Orchester der Musikalischen Komödie der Oper Leipzig und dem Salonorchester "Cappuccino".

Die umfangreichen Erfahrungen werden als Professorin an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater sowie in nationalen und internationalen Meisterkursen weitergegeben.

Des Weiteren war Regina Werner als Jurorin in verschiedenen Wettbewerben, u.a. im Bundeswettbewerb für Gesang integriert. Gegenwärtig sind 18 Studenten in ihrer Klasse an der Hochschule. Zusätzlich gibt sie dort jährlich einen stark frequentierten Operettenkurs.

Ihre Absolventen konnten in der überwiegenden Mehrzahl unmittelbar nach dem Studium, manche  noch während der Ausbildung solistisch an Opernhäusern und in Rundfunk-und Opernchören tätig werden, einige schlugen eine internationale Karriere ein. Zahlreiche Schüler wurden Preisträger bzw. Finalisten internationaler Wettbewerbe, u.a. des Competizione dell` Opera, des ARD-Wettbewerbes München und des BBC Cardiff Singers of the World. Im Berufsleben stehende Sänger suchen ihren Rat.

Prof. Carola Guber - Gesang

Die Mezzosopranistin Carola Guber wurde in Braunschweig geboren. Sie absolvierte zunächst ein Studium zur Diplom-Instrumentallehrerin, bevor sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ihr Gesangstudium bei Prof. Carol Richardson-Smith anschloß. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, wie z.B. des Sylvia-Geszty-Koloraturgesangswettbewerbes Luxembourg.

Von 1993-2001 gehörte sie dem Ensemble der Niedersächsischen Staatsoper Hannover an, wo sie sich Partien wie Hänsel/ Hänsel und Gretel, Siebel/Gounods Faust, Dorabella/ Cosi fan Tutte, Rosina/ Il Barbiere di Siviglia, Angelina/ La Cenerentola ( Nominierung als beste Nachwuchssängerin in Die Opernwelt), Elisabetta/ Maria Stuarda, Prinz Orlofsky/ Die Fledermaus, Cherubino/ Le Nozze di Figaro, Muse-Niklas/ Hoffmanns Erzählungen und Komponist/ Ariadne auf Naxos erarbeitete.

Von 2001-2004 war sie Ensemblemitglied an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach, wo sie ihr Repertoire u.a. um Carmen, Donna Elvira/ Don Giovanni, Jokasta/ Oedipus von Riehm, und Olga/ Eugen Onegin erweiterte. Von 2004 bis 2008 war sie Ensemblemitglied am Theater Erfurt. Hier sang sie u.a. Octavian/ Der Rosenkavalier, Fremde Fürstin/ Rusalka, Donna Elvira/ Don Giovanni, Kundry/ Parsifal und Venus/ Tannhäuser.

Zudem führten Opern- und Konzertengagements sie u.a. nach Köln, Kassel, Leipzig, Karlsruhe, Schwerin, Wiesbaden, Nürnberg, Dortmund, Düsseldorf, Weimar, Darmstadt, Bonn, Helsinki, Stuttgart, an die Alte Oper Frankfurt, nach Italien, Frankreich, Portugal, die Niederlande und in die USA, zu den Ludwigsburger Schloßfestspielen, dem Menuhin-Festival Gstaad, dem Rheingau Musikfestival, den Göttinger Händel Festspielen, den Brühler Schloßkonzerten und an die Accademia di Santa Cecilia in Rom. Von den Dirigenten, mit denen sie zusammenarbeitete seien John Eliot Gardiner, Pierre Boulez, Adam Fischer, Wolfgang Gönnenwein, Ruben Gazarian, Christoph Prick, Frans Brüggen und Andreas Spering genannt, sie arbeitete mit Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Mario del Monaco, Gregor Horres, Thomas Krupa und Alexander Schulin zusammen.

Von 2004-2012 war Carola Guber regelmäßiger Gast bei den Bayreuther Festspielen, in zwei Inszenierungen als Blumenmädchen, zunächst  in der Regie von Christoph Schlingensief, musikalische Leitung Pierre Boulez und Adam Fischer, danach in der Regie von Stefan Herheim, musikalische Leitung Daniele Gatti und Philipp Jordan, sowie als Magdalene in "Die Meistersinger von Nürnberg" in der Inszenierung von Katharina Wagner unter der Leitung von Sebastian Weigle.
2013/ 2014  gastierte Carola Guber als Eboli in „Don Carlo“ und als Isabella in „L´Italiana in Algeri“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, 2013 und 2015 sang sie die Mutter in Hänsel und Gretel an der Komischen Oper Berlin.
Auf CD bzw. DVD sind mit ihr erschienen „ Die Zauberflöte" (2. Dame unter John Eliot Gardiner), Carl Reineke„ Kinderlieder", „Verdiana“ (Arrangement Andreas N.Tarkmann), „Die Meistersinger von Nürnberg", Bayreuther Festspiele 2008.
Von 2008 bis 2011 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule „Franz Liszt" in Weimar inne. 2010 erhielt sie eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

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Meisterklasse:

Christine Schäfer

Die Sopranistin Christine Schäfer gehört mit ihren internationalen Opern- und Konzertauftritten zu den erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Das weitgespannte Repertoire, mit dem sie an führenden Opernhäusern der Welt gastiert, reicht dabei von Händels Alcina und Partenope über Mozarts Donna Anna, Cherubino und Konstanze bis zu Donizettis Lucia de Lammermoor, Verdis Gilda und Violetta, Strauss´ Komponist, Bergs Lulu und Messiaens Ange.

Christine Schäfer studierte an der Berliner Hochschule für Musik bei Professor Ingrid Figur und vervollständigte ihre Ausbildung bei Arléen Auger, Aribert Reimann, Sena Jurinac und Dietrich Fischer-Dieskau. Die Teilnahme an bedeutenden Wettbewerben brachte ihr etliche Preise ein.

Die Sängerin legte schon früh neben ihrer Opernkarriere einen Schwerpunkt auf den Konzertbereich. Anstelle einer Aufzählung bedeutender Dirigenten und Orchester sei hier beispielhaft die Konzerttätigkeit des Jahres 2011 erwähnt: jeweils zwei Programme mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern (Rattle, Jurowski, Welser-Möst und Gatti), die Münchner Philharmoniker (Thielemann), Los Angeles Philharmonic (Dudamel), Concentus musicus (Harnoncourt) und das Lucerne Festival Orchestra (Abbado).

Ihren außergewöhnlichen Rang als Liedsängerin belegen auch ihre hervorragenden Partner am Flügel – darunter Irwin Gage, Graham Johnson, Eric Schneider, Helène Grimaud, Pierre-Laurent Aimard, Christoph Eschenbach, Ingo Metzmacher oder Daniel Barenboim.

Christine Schäfer hat zahlreiche Schallplatten aufgenommen, darunter Haydns „Schöpfung“ unter Helmut Rilling; von Aribert Reimann „Nachtträume“ und „Kinderlieder“; die „Johannes-Passion“ mit den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und Mozarts „Canzonettas“ mit dem Bläserensemble der Berliner Philharmoniker unter Dietrich Fischer-Dieskau; Bei einer Gesamteinspielung der „Entführung aus dem Serail“ sang sie die Konstanze (Les Arts Florissants/Christie). Strauss-Lieder und Mozart Arien (Berliner Philharmonikern/Abbado/DG) zählen ebenso zu ihren Veröffentlichungen wie Schönbergs „Pierrot Lunaire“ unter Pierre Boulez. In den von Graham Johnson initiierten Gesamtaufnahmen der Werke Schuberts, Schumanns und Brahms´ bei Hyperion wirkte Christine Schäfer mit jeweils einer CD mit. Bei Onyx erschienen Aufnahmen von Schuberts „Winterreise“, das Album „Oder soll es Tod bedeuten?“ in Begleitung des Petersen Quartetts mit Liedern von Mendelssohn und Schumann, bearbeitet von Aribert Reimann, sowie Lieder von Purcell und George Crumb unter dem Title „Apparition“. Mit Matthias Goerne und Hilary Hahn nahm sie das 2010 veröffentlichte Album „Bach: Violin and Voice“ auf. Ende 2011 erschien ihre erstes Album bei Sony Classical. Das Lable-Debüt umfasst Arien von Händel bis Messiaen. Letzte Veröffentlichung im Oktober 2013 war eine Bach-CD mit den Berliner Barocksolisten, ebenfalls bei Sony.

Christine Schäfer war regelmäßig zu Gast bei den Salzburger Festspielen und feierte dort einige ihrer größten Triumphe (von Lulu in den 90ger Jahren über Mozart bis hin zu Händel 2009). Auch in Glyndebourne, San Francisco, Amsterdam oder Brüssel war die Künstlerin zu Gast. Opernengagements der jüngeren Vergangenheit führten sie an die Opernhäuser in Paris (Traviata und Donna Anna), London (Gilda und Asteria), Wien (Partenope und Orphélie am Theater an der Wien und Komponist an der Staatsoper), Madrid (Donna Anna), Berlin (Adele, Konstanze, Traviata, Cherubino sowie Donna Anna), München (l´Ange, Messiaen) und New York (Sophie, Gilda und Cherubino jeweils an der Met).

Christine Schäfer ist seit 2006 Trägerin des Hessischen Kulturpreises. 2007 wurde die Künstlerin von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur „Sängerin des Jahres “ gekürt und mit dem „Echo Klassik“ für die beste Liedeinspielung ausgezeichnet. 2008 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt; 2009 erfolgte die Berufung zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin. 2013 schließlich wurde sie zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gewählt. Zum Herbstsemester 2015 wurde Christine Schäfer als ordentliche Professorin an die Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin berufen.

www.christineschaefer.com




Bühnenpräsenz/ Vorsingetraining -  8. - 10. Juli 2017

Jasmin Solfaghari

Jasmin Solfaghari, geboren in Freiburg i.Br., wuchs in Teheran / Iran und in ihrer Heimatstadt auf. Sie absolvierte ihr Regie-Studium bei Prof. Götz Friedrich in Hamburg. Es folgten Stationen wie Spielleiterin an der Hamburgischen Staatsoper, Oberspielleiterin am Stadttheater Bremerhaven und Oberspielleiterin an der Deutschen Oper Berlin. Die Regisseurin inszeniert ein sehr umfangreiches Repertoire von Barock bis Moderne im In- und Ausland.

Seit 2005 ist sie Mitglied der Künstlerischen Leitung der „Festlichen Operngala der Deutschen-Aids-Stiftung“ an der Deutschen Oper Berlin und seit 2013 Jury-Vorsitzende des Nachwuchspreises der Richard-Wagner-Stiftung Leipzig. Die Regisseurin ist ebenso im Bereich der Opernvermittlung tätig. Sie kreierte die Erzählerfigur LUNA, mit der sie bereits Figaros toller Tag, Der Ring für Kinder, La Cenerentola und Der Freischütz für Kinder von Wien über Leipzig bis Berlin sehr erfolgreich auf die Bühne brachte.

Die ehemalige Professorin der Hochschule für Musik und Theater Leipzig ist seit vielen Jahren in der Ausbildung junger Sänger tätig. Sie leitet internationale Meisterkurse und hält Vorträge in Deutschland, Italien, Israel, den USA und Brasilien. Zurzeit arbeitet die Regisseurin an einem Buchprojekt mit der LUNA-Erzählerfigur und an ihrer Dissertation im Fach Musikwissenschaft an der Universität Tübingen, betreut von Prof. Dr. Thomas Schipperges.




Alte Musik - 10. - 15. Juli 2017

Hildegard Saretz

Hildegard Saretz studierte Kirchenmusik an der Hochschule in Halle, anschließend Klavier und Korrepetition an der Leipziger Musikhochschule.
Die Auseinandersetzung mit Alter Musik führte sie 1994 zu der Entscheidung, ihre Ausbildung durch ein Zusatzstudium im Fach Cembalo bei Professor Nicolas Parle am selben Institut zu ergänzen. In Meisterkursen bei Jesper Christensen und Johann Sonnleitner vertiefte sie ihre Fähigkeiten in der Praxis des stilgetreuen Generalbassspieles.

Hildegard Saretz arbeitet freischaffend mit Ensembles wie der Chursächsischen Capelle, dem Chemnitzer Barockorchester und der Capella de la Torre zusammen. Als Leipziger CembaloDuo führt sie eine rege Konzerttätigkeit mit der Cembalistin Michaela Hasselt aus. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet sie auch mit Bernhard Forck.

Als Jurorin ist sie beim Wettbewerb Jugend Musiziert (Alte Musik) eingesetzt. Ihr Interesse gilt auch der Musikpädagogik. Sie leitet einen Kinderchor und unterrichtet an der Musikschule Torgau.



Deutsche Diktion

Ilona Blumenthal-Petzold

geboren in Lauchhammer/Lausitz

nach Abitur zunächst Schauspielstudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig u.a. bei Erika Solbrig

Absolvierung eines Gesangsstudiums bei Christiane Kluge an der Hochschule für Musik und Theater »"Felix Mendelssohn-Bartholdy“« Leipzig, Abteilung Popularmusik,

sowie eines Postgradualstudiums Sprecherziehung am Institut für Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg u.a. bei Prof. Dr. E.-M. Krech und Prof. E. Stock

1980 Beginn der Lehrtätigkeit Sprecherziehung in der FR Gesang/Musiktheater

von 1983 bis 1986 Leiterin der Außenstelle Magdeburg

Zusammenarbeit mit dem Regisseur Joachim Beese

seit 1991 Mitglied der DGSS

umfangreiche künstlerische Arbeit als Chanson- und Liedinterpretin, u.a. im Trio "„Corazon"“; literarisch-musikalische Programme wie: „"Berührungen"“ mit dem Komponisten Wolfgang Mader, Jazz-Lyrik mit dem Komponisten Frank Petzold, Tucholsky/Eisler-Programme mit dem Gitarristen Thomas Blumenthal

Lesungen wie: „"Maxi Wander - Auskunft und Offenbarung"“, innerhalb der deutschen Chopin-Gesellschaften u.a. „"Chopin in Wien"“; „"Hölderlin"“, Goethes „"West-östlicher Divan“"

Wettbewerbserfahrungen im In- und Ausland, Arbeit in den Medien